Leica Microsystems senkt mit ressourceneffizienter Abwasserbehandlung Betriebskosten

Die neue Anlagenlösung reduziert die Menge der zu entsorgenden Abfälle und somit die Entsorgungskosten.

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Für Leica Microsystems in Wetzlar, ein Marktführer bei der Herstellung von Lichtmikroskopen, Geräten für die Erstellung mikroskopischer Präparate sowie verwandter Produkte, hat EnviroChemie eine neue ressourceneffiziente Abwasseranlage installiert, mit der die schwermetallhaltigen Abwässer aus der Produktion optischer Gläser behandelt werden. Mit der neuen Anlage wird eine Altanlage ersetzt, die Durchsatzleistung der Abwasserbehandlung erhöht und die Bedienung der Anlagentechnik erleichtert.

Zunächst entwickelte EnviroChemie im hauseigenen Abwasserlabor ein nachhaltiges Anlagen- und Behandlungskonzept. Anstatt die Abwässer wie bisher über eine Mikrofiltrationsanlage ständig aufzukonzentrieren, wird das Abwasser jetzt chemisch-physikalisch mit einer Split-O-Mat Kompaktanlage unter Einhaltung der geforderten Grenzwerte behandelt und kann anschließend in den Schmutzwasserkanal geleitet werden.

Die dafür ausgelegte Kompaktanlage Split-O-Mat SOM wurde vor Ort ohne Produktionsunterbrechung schnell in Betrieb genommen. Die Abwasserbehandlung ist voll automatisiert und einfach per Touchpanel über eine Visualisierung zu bedienen. Die Menge der zu entsorgenden Abfälle und somit die Entsorgungskosten werden deutlich reduziert.

Zum Leistungsumfang von EnviroChemie gehört außerdem die Lieferung der auf den Behandlungsprozess abgestimmten Wasserchemikalien aus eigener Produktion, die Unterstützung bei der Erstellung der Genehmigungsunterlagen und der Kundendienst für den laufenden Betrieb.

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