Neues Projekt zur Aufbereitung von Brüdenkondensat am Knapsacker Hügel
EnviroChemie hat von RWE Power AG den Auftrag zur Planung und Errichtung einer Anlage zur Behandlung von Brüdenkondensat aus der Klärschlamm-Monoverbrennung am Standort Knapsacker Hügel erhalten.
Die Anlage wird für die Behandlung von rund 480 m³ Brüdenkondensat pro Tag bzw. zwei Kondensatströmen mit jeweils bis zu 10 m³/h ausgelegt und stellt die zuverlässige Aufbereitung der anfallenden Kondensate vor der indirekten Einleitung in eine industrielle Abwasserbehandlung sicher.
In den neuen Klärschlamm-Monoverbrennungsanlagen auf dem Knapsacker Hügel können künftig bis zu 180.000 Tonnen mechanisch entwässerter Klärschlamm pro Jahr und Linie thermisch verwertet werden. Die Klärschlamm-Monoverbrennung schafft zugleich die Voraussetzungen für die gesetzlich vorgeschriebene Phosphorrückgewinnung und ist ein wichtiger Baustein für die zukünftige Klärschlammverwertung in Deutschland.
Wachsender Markt durch Phosphorrückgewinnung
Mit den gesetzlichen Vorgaben zur Phosphorrückgewinnung entstehen derzeit deutschlandweit neue Klärschlamm-Monoverbrennungsanlagen. Damit wächst auch der Bedarf an leistungsfähigen Lösungen für die Brüdenkondensataufbereitung, industrielle Abwasserbehandlung und Prozesswasseraufbereitung.
Dem Auftrag gingen umfangreiche Vorstudien, Laboruntersuchungen und Engineering-Leistungen der EnviroChemie voraus.
Mit dem Projekt am Knapsacker Hügel stärkt EnviroChemie seine Referenzen in den Bereichen Klärschlammtrocknung, Klärschlamm-Monoverbrennung und industrielle Abwasserbehandlung. Gleichzeitig baut das Unternehmen seine Kompetenz bei der Behandlung anspruchsvoller Brüdenkondensate weiter aus und schafft eine solide Basis für zukünftige Projekte im Umfeld der Phosphorrückgewinnung.