EnviroChemie realisiert ein neues Anlagenprojekt zur Wasseraufbereitung für die Produktion von grünem Wasserstoff. Mit der Beauftragung setzt der Kunde auf die langjährige Erfahrung von EnviroChemie in der industriellen Wasseraufbereitung und baut die bestehende Infrastruktur gezielt aus.
Bereits zuvor wurde eine Ionenaustauscheranlage zur Erzeugung von hochreinem VE-Wasser für Elektrolyseprozesse umgesetzt, die nun durch eine vorgeschaltete Umkehrosmoseanlage (RO) ergänzt wird.
Erweiterung der Wasseraufbereitung für Elektrolyseprozesse
Die neue Anlage dient der weiteren Behandlung von demineralisiertem Wasser, das aus dem Werksnetz des Kunden bereitgestellt wird. Elektrolyseure benötigen große Mengen an hochreinem Wasser, da die Wasserqualität einen entscheidenden Einfluss auf Effizienz, Betriebssicherheit und Lebensdauer der Systeme hat.
Ziel des Projekts ist es, eine stabile Versorgung mit partikelfreiem, hochreinem VE-Wasser für die Wasserstoffproduktion sicherzustellen.
Mehrstufige Wasseraufbereitung mit Umkehrosmose und Ionenaustausch
Das verfahrenstechnische Konzept basiert auf einer mehrstufigen Aufbereitung. Eine vorgeschaltete Envopur® RO Umkehrosmoseanlage reduziert die Belastung der bestehenden Envopur® ION Ionenaustauscherstufe und erhöht die Gesamtanlageneffizienz.
Die Anlage ist auf einen Durchsatz von bis zu 27 m³ pro Stunde ausgelegt und ermöglicht eine flexible Anpassung an unterschiedliche Betriebszustände des Elektrolyseurs.
Effiziente Integration in bestehende Infrastruktur
Neben der verfahrenstechnischen Planung und dem Bau der Wasseraufbereitungsanlage steht insbesondere die zuverlässige Versorgung des Elektrolyseprozesses im Fokus. Die kompakte und durchdachte Anlagenkonfiguration ermöglicht eine effiziente Integration in bestehende Strukturen.
Mit diesem Projekt realisiert EnviroChemie eine leistungsfähige Lösung für die Wasseraufbereitung im Bereich grüner Wasserstoff und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen industriellen Transformation.