Großprojekt in der Milchindustrie: Effiziente Abwasserreinigung und langfristige Partnerschaft

Modernisierung einer Abwasseranlage für die Milchindustrie

Die langjährige Zusammenarbeit zwischen einem führenden Unternehmen der Milchindustrie und EnviroChemie wird mit einem neuen Projekt zur Modernisierung und Erweiterung der industriellen Abwasserbehandlung für Molkereien weiter ausgebaut. Der Kunde setzt bereits seit Jahren auf die Expertise der EnviroWater Group – zuletzt auch durch die erfolgreiche Übernahme der Betriebsführung an einem weiteren Produktionsstandort in Norddeutschland.

Mit der Beauftragung zur Planung und Umsetzung der erweiterten Abwasseranlage für die Milchverarbeitung stärkt der Kunde die Partnerschaft und investiert gezielt in eine leistungsfähige und zukunftssichere Abwasserinfrastruktur. Die neue Anlage ist auf eine Gesamtabwassermenge von 1.630 m³ pro Tag ausgelegt und speziell auf die Anforderungen der milchverarbeitenden Industrie zugeschnitten.

Das verfahrenstechnische Konzept gewährleistet eine sichere und stabile Indirekteinleitung von Industrieabwasser. Zentrale Elemente sind belüftete Misch- und Ausgleichsbehälter (MAB), die Lastspitzen ausgleichen und eine gleichmäßige biologische Abwasserbehandlung ermöglichen. Der Abbau gelöster organischer Inhaltsstoffe (CSB) erfolgt dadurch effizient und prozessstabil – auch bei stark schwankenden Abwasserzusammensetzungen, wie sie in Molkereien typisch sind.

Zur weiteren Feststoff- und Fettabtrennung sowie zur Einhaltung der geforderten Ablaufwerte wird die Anlage durch Druckentspannungsflotationen vom Typ Flomar® ergänzt. Die Kombination aus biologischer Behandlung und physikalisch-chemischer Abtrennung sorgt für eine hohe Reinigungsleistung und maximale Betriebssicherheit.

Neben der verfahrenstechnischen Planung und dem Anlagenbau ist auch die langfristige Betriebsführung Bestandteil des Projekts. EnviroChemie übernimmt damit nicht nur die Umsetzung, sondern sichert auch den nachhaltigen und wirtschaftlichen Betrieb der Anlage. Die Inbetriebnahme der neuen Anlagentechnik ist für das Jahr 2028 geplant, anschließend erfolgt der nahtlose Übergang in den Betrieb durch das EnviroChemie-Team vor Ort.

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